Freuden bleiben dir nicht, sondern entweichen wie im Fluge. Halte mit beiden Händen sie fest und mit ganzer Umarmung.
Marcus Valerius Martialis (40-~102 n. Chr), römischer Dichter
Freuden bleiben dir nicht, sondern entweichen wie im Fluge. Halte mit beiden Händen sie fest und mit ganzer Umarmung.
Marcus Valerius Martialis (40-~102 n. Chr), römischer Dichter
Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.
Friedrich Jacobs (1764-1847), deutscher Sprachforscher, Gymnasialprofessor und Oberbibliothekar
In grossen Städten gehört es leider zum guten Tone, nicht einmal zu wissen, wer mit uns in demselben Hause wohne.
Adolph Knigge (1752-1796), deutscher Schriftsteller und Aufklärer
Absurdität: Eine Meinungsäusserung, die der eigenen Ansicht offenkundig widerspricht.
Ambrose Bierce (1842-~1914), amerikanischer Schriftsteller und Journalist
Die Anschauung ist das Fundament der Erkenntnis.
Dadurch, dass man nicht ausgeht, kommt man hinaus, dadurch dass man nichts macht, macht sich alles.
Lü Buwei (~ 300 v. Ch-~ 236 v. Ch), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Ein gescheiter Mann, der denkt, er habe die grosse Wahrheit erfasst, ist noch nicht so weit.
Lü Buwei (~ 300 v. Ch-~ 236 v. Ch), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Wenn man Worte hört, darf man sie nicht ungeprüft lassen. Wenn sie mehrfach überliefert werden, so wird aus weiss schwarz und aus schwarz weiss.
Lü Buwei (~ 300 v. Ch-~ 236 v. Ch), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Es gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.
Baltasar Gracián (1601-1658), spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit
Die Zeitspanne des Lebens ist relativ, die Entdeckung der Schönheit des Einzelnen nimmt uns den Druck der Zeit.
Niemand meint alles was er sagt, und nur wenige sagen alles was sie denken. Worte sind glitschig und Gedanken sind klebrig.
Henry Adams (1838-1918), US-amerikanischer Historiker und Kulturphilosoph
Wir sind nur Wellen in Zeit und Raum, die sich ständig verändern und die Illusion der Individualität wird durch die Verkettung der schnell aufeinanderfolgenden Phasen der Existenz erzeugt.
Nikola Tesla (1856-1943), Erfinder, Physiker und Elektroingenieur
Gewohnheit bedeutet, einen bestimmten Platz für jede Sache zu haben, und sie niemals dort aufzubewahren.
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück; sie werden durch dieselben Gemütsbewegungen betroffen wie wir.
Sehen, um vorauszusehen, so lautet der Spruch der wahrhaften Wissenschaft.
Auguste Comte (1798-1857), Mathematiker, Philosoph und Religionskritiker
Es macht mir nichts aus, wenn man mich nicht liebt. Es reicht, wenn man mich fürchtet.
Das, was wir Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
Thomas Carlyle (1795-1881), schottischer Essayist und Historiker