Das Meer bedeckt sieben Zehntel der Erdoberfläche, und der Seewind ist rein und gesund. In dieser unermesslichen Einöde ist der Mensch doch nie allein; denn er fühlt das Leben um ihn herum; ein übernatürliches wundervolles Dasein rührt sich in demselben; es ist nur Bewegung und Liebe.
O, so wohltuend friedlich und still! Welche Erholung für die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen mit ihren Hochrufen.
Fridtjof Nansen (1861-1930), norwegischer Polarforscher und Diplomat
Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
Friedrich Hölderlin (1770-1843), deutscher Dichter & Lyriker
Wie gut mir doch die Sterne die Zukunft vorausgesagt haben – mein Schicksal mit den Frauen, die ich liebe! Seit jener letzten Nacht giltst Du mir von den Sternen für mich vorausbestimmt – Du Kreuz des Südens über meiner Fahrt.
Otto Gross (1877-1920), österreichischer Arzt, Wissenschaftler und Revolutionär
Das Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus.
Sehn wir doch das Grosse aller Zeiten, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sinnvoll still an uns vorübergehn.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Alles wiederholt sich nur im Leben, ewig jung ist nur die Phantasie; was sich nie und nirgends hat begeben, das allein veraltet nie!
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Wer Tränen ernten will, muss Liebe säen.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter, Philosoph und Historiker