Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?
Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?
Je mehr Einsicht man hat, desto mehr Grösse und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen.
Pascal Blaise (1623-1662), französischer Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph
Es gibt etwas in mir, das Illusion sein könnte, wie es oft bei jungen, entzückten Menschen der Fall ist, aber wenn ich Glück hätte, einige meiner Ideale zu erreichen, wäre dies im Interesse der gesamten Menschheit.
Nikola Tesla (1856-1943), Erfinder, Physiker und Elektroingenieur
Liberal ist, wer die Zeichen der Zeit erkennt und danach handelt.
Gustav Stresemann (1878-1929), deutscher Politiker und Staatsmann
Ich muss eine erstaunliche Menge Geist haben; manchmal brauche ich eine Woche, um mich zu entscheiden.
In einer Handvoll Hirn lebe ich.
Tommaso Campanella (1568-1639), Philosoph, Dominikaner, neulateinischer Dichter und Politiker
Ein Irrtum ist erst vollständig widerlegt, wenn man nicht allein sieht, dass es einer ist, sondern auch, wie es einer ward.
Thomas Carlyle (1795-1881), schottischer Essayist und Historiker
Es ist nicht Sache des Politikers, allen zu gefallen.
Vaters Selbstbeherrschung ist für die Kinder die wirksamste Ermahnung.
Was du als richtig empfunden, das sage und zeige. Oder schweige!
Joachim Ringelnatz (1883-1934), deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler
Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.
Das Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus.
Auch fordert jede Wirkung eine gleich starke Gegenwirkung, jedes Zeugen ein gleich tätiges Empfangen. Die Gegenwart muss daher schon auf die Zukunft vorbereitet sein.
Wilhelm von Humboldt (1767-1835), preussischer Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann
Eine gute Sache an Musik ist, dass wenn sie dich trifft, du keinen Schmerz spürst.
Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden.
Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Nachts ist das eine ganz andere Geschichte.
Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.
Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung.
Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit blosse Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind.
Arthur Conan Doyle (1859-1930), britischer Arzt und Schriftsteller
Die Erde wimmelt von Menschen, die nicht wert sind, dass man mit ihnen spricht.
Voltaire (1694-1778), Autor der französischen und europäischen Aufklärung