Ja, man muss seinen Feinden verzeihen, aber nicht eher, als bis sie gehängt worden.
Ja, man muss seinen Feinden verzeihen, aber nicht eher, als bis sie gehängt worden.
Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern.
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Kranke Menschen sind immer wahrhaft vornehmer als gesunde; denn nur der kranke Mensch ist ein Mensch. Seine Glieder haben eine Leidensgeschichte; sie sind durchgeistet.
Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter.
Bei Weibern weiss man niemals, wo der Engel aufhört und der Teufel anfängt.
Der Knecht singt gern ein Freiheitslied des Abends in der Schenke.
Du fragst mich Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.
In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt
Himmlisch war's, wenn ich bezwang meine sündige Begier, aber wenn's mir nicht gelang, hatt' ich doch ein gross Pläsier.
So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.
Eine schöne Hand ziert den ganzen Menschen.
Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.
Laufen zwei Männer durch die Wüste. Einer der Beiden trägt Turnschuhe. “Warum machst Du das?“ fragt der Andere. Antwortet der: “Damit ich schneller laufen kann falls ein Löwe kommt.“ – “Glaubst Du echt, dass Du damit schneller laufen kannst als ein Löwe?“ – “Nee aber bestimmt schneller als Du!“