Über Tote soll man nur Gutes reden.
Über Tote soll man nur Gutes reden.
Man soll die Dinge so einfach machen wie möglich – aber nicht einfacher
Der Knecht singt gern ein Freiheitslied des Abends in der Schenke.
Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.
Ich weiss nicht, was das sein mag, das ewige Leben. Aber dieses hier, das diesseitige, ist ein schlechter Scherz.
Voltaire (1694-1778), Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.
Peter Ustinov (1921-2004), britischer Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur
Die meisten Ruinen auf der Welt haben zwei Beine.
Jean Genet (1910-1986), französischer Romanautor, Dramatiker und Dichter
Unsere Träume sind das, was uns am meisten ähnelt. (Die Elenden)
Fremde Sünden sieht man vor sich, aber die eigenen hat man hinter dem Rücken!
Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910), russischer Schriftsteller
Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Faden darin. Was immer er ihm antut, tut er sich selbst an.
Chief Seattle (~ 1786-1866), Häuptling der Suquamish- und Duwamish- Indianer
Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld.
Den Stolz hat Gott noch stets vernichtet und Demut immer aufgerichtet.
Zweifel ist der Weisheit Anfang.
René Descartes (1596-1650), französischer Philosoph und Naturwissenschaftler
Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist Freiheit.
Spekulation ist der Zauber des Handels und blickt mit Verachtung auf dessen nüchterne Wirklichkeit. Es erhebt den Aktienhändler zu einem Zauberer und die Börse zu einem Ort der Hexerei.
Washington Irving (1783-1859), amerikanischer Schriftsteller
Jeder bildet sich durch seinen sittlichen Charakter sein Glück.
Cornelius Nepos (~ 100 v. Ch-~ 28 v. Chr), römischer Historiker und Biograph
Schlecht zu leben ist eine Art Tod.
Glücklich sind die Zikaden, denn sie haben stumme Weiber!
Xenarchos (~ 400 v. Ch-~ 340 v. Ch), griechischer Komödiendichter
Solang die Schwiegermutter lebt, solang, Hausfriede, lebe wohl!
Aller Verstand muss sich zuletzt im Unwesentlich-Wirklichen verlieren. Die träumende Phantasie allein findet den Aufstieg zum Wesentlich-Wahren.
Walther Rathenau (1867-1922), Industrieller, Schriftsteller und Politiker