Wer Geld in seinen Taschen hat, hat die in der Tasche, die keines besitzen.
Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910), russischer Schriftsteller
Wer Geld in seinen Taschen hat, hat die in der Tasche, die keines besitzen.
Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910), russischer Schriftsteller
Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiss, das keinen Namen hat, keine Materie und doch seine Wirkung.
Paracelsus (1493-1541), Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker und Philosoph
Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.
Joseph Joubert (1754-1824), französischer Moralist und Essayist
Der Mensch war immer Mensch, voll Unvollkommenheit.
Die grösste Entdeckung meiner Generation ist die, dass der Mensch nur durch Änderung seiner Einstellung sein Leben ändern kann.
William James (1842-1910), amerikanischer Psychologe und Philosoph
Die Fürchterlichkeit des Kapitalismus liegt darin, dass alle Verhältnisse und alle Menschen entseelt werden, die in seinen Wirbel hineingeraten.
Paul Ernst (1866-1933), deutscher Schriftsteller und Journalist
Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.
Macht können wir durch Wissen erlangen, aber zur Vollendung gelangen wir nur durch Liebe.
Rabindranath Tagore (1861-1941), bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, und Musiker
Kunst ist ein Erinnern an das Uralte, Dunkle, von dem Fragmente noch im Künstler leben.
Die Idee ist ein stehengebliebener Gedanke.
Henri Bergson (1859-1941), französischer Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur
Man lebt nur, wenn man schafft.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben (1806-1849), österreichischer Popularphilosoph, Arzt & Lyriker
Drum will ich Mensch sein, um zu dichten, will wecken, die voll Sehnsucht sind, dass ich im Grab den Frieden find des Schlafes nach erfüllten Plichten.
Erich Mühsam (1878-1934), deutscher Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist
Zwang tötet alle edle, freiwillige Hingebung.
Adolph Knigge (1752-1796), deutscher Schriftsteller und Aufklärer
Hohl ist der Boden unter den Tyrannen, die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Braut, eine Frau, die eine schöne Glückserwartung hinter sich hat.
Ambrose Bierce (1842-~1914), amerikanischer Schriftsteller und Journalist
Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.
Wer eine schöne Tat im Sinn hat, der wird nicht angefeuert dadurch, dass andere sie kennen und nicht gehemmt dadurch, dass andere sie nicht kennen.
Lü Buwei (~ 300 v. Ch-~ 236 v. Ch), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Nicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süsse des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden.
Baltasar Gracián (1601-1658), spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit
Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben: man muss ihn auch ausdrücken können.
Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe.
Marco Polo (~1254-1324), italienischer Seefahrer und Entdecker