Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.
Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.
Der Durchschnittsmensch, der nicht weiss was er mit diesem Leben anfangen soll, wünscht sich ein anderes, das ewig dauern soll.
Ich glaube an ein jenseitiges Ich, von dem unser diesseitiges Ich nur ein schwaches Bild ist.
Paul Ernst (1866-1933), deutscher Schriftsteller und Journalist
Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.
Joachim Ringelnatz (1883-1934), deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler
Starkes gedeiht von selbst.
Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen.
Miguel de Unamuno (1864-1936), spanischer Philosoph und Schriftsteller
Wenn sich ein Tor des Glückes schliesst, öffnet sich ein anderes.
Rabindranath Tagore (1861-1941), bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, und Musiker
Jeder hat mal den Gedanken oder die Angst, dass man für die Person, die man liebt, nicht gut genug sei.
Das Reich des Friedens wollen wir zur Erde tragen, den Unterdrückten aller Länder Freiheit bringen – wir müssen um das Sakrament der Erde ringen.
Ernst Toller (1893-1939), Schriftsteller, Politiker und Revolutionär
Der wirkliche Schmerz ist der, den man ohne Zeugen leidet.
Marcus Valerius Martialis (40-~102 n. Chr), römischer Dichter
Zorn oder Hass in Worten, oder Mienen blicken zu lassen ist unnütz, ist gefährlich, ist unklug, ist lächerlich, ist gemein.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer
Einmal ausgesprochen, fliegt ein Wort unwiderruflich davon.
Quintus Horatius Flaccus (08.12.65 v.-27.11.8 v.), römischer Dichter
Die Menge auf etwas aufmerksam machen heisst: dem gesunden Menschenverstand auf die Spur zu helfen.
Ich fürchte nichts – nichts – als die Grenzen deiner Liebe.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Zyniker: Ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.
Ambrose Bierce (1842-~1914), amerikanischer Schriftsteller und Journalist
Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.
Der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknüpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen.
Joseph Görres (1776-1848), deutscher Hochschullehrer, Pädagoge und Publizist
Die Aussendinge sind dazu da, dass man sie benützt, um durch sie das Leben zu gewinnen, nicht dass man das Leben benützt, um sie zu gewinnen.
Lü Buwei (~ 300 v. Ch-~ 236 v. Ch), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.