Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Wie gewonnen, so zerronnen.
Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiss.
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen; die eine hält, in derber Liebeslust, sich an die Welt, mit klammernden Organen; die andre hebt gewaltsam sich vom Dust, zu den Gefilden hoher Ahnen.
Der ganze Strudel strebt nach oben. Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben.
Wo Anmassung mir wohlgefällt? An Kindern: denen gehört die Welt.
Alles verändert sich, aber dahinter ruht ein Ewiges.
Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken.
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.
Vor einer Revolution ist alles Bestreben, nachher verwandelt sich alles in Forderung.
Beifall lässt sich, wie Gegenliebe, nur wünschen, nicht erzwingen.
Prüfungen erwarte bis zuletzt.
Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.
Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.
Gerne der Zeiten gedenk‘ ich, da alle Glieder gelenkig – bis auf eins. Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder – bis auf eins.
Alles ist Kampf, Ringen. Nur der verdient die Liebe und das Leben, der täglich sie erobern muss.
Es ist ein grosser Unterschied, ob ich lese zum Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles.