Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
Ein Augenblick, gelebt im Paradiese, wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüsst.
Friedrich Schiller (1759-1805), deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Der Tod löscht alle Schmerzen aus. Er ist ihr Ende, und über ihn geht unser Leiden nicht hinaus. Er führt uns wieder in den gleichen Ruhezustand zurück, in dem wir uns vor der Geburt befunden haben.
Der Tod ist weder gut noch böse.
Nicht den Tod fürchten wir, sondern die Vorstellung des Todes.
Nach mir wird das, was vor mir war.
Wenn man stirbt hat man anderes zu tun als an den Tod zu denken.
Der Lebensquell versiegt und wir gewahren mit Schmerz, dass wir nicht bleiben, was wir waren.
Dessen Herz durch Liebe lebt, wird den Toten nicht gesellt, mein ewges Dasein steht deshalb in dem Buch der Welt.
Nackt einst kam ich zur Welt, nackt wandle ich unter die Erde.
Friedrich Jacobs (1764-1847), deutscher Sprachforscher, Gymnasialprofessor und Oberbibliothekar